Essen und Trinken auf Sardinien
Die Küche der Sarden
Mitte des vorigen Jahrhunderts prägten Inselbeschreibungen das Bild einer primitiven Esskultur, wo die Bewohner sich ausschließlich von Brot, Käse, Zwiebeln und Gemüse ernährten. Geschürt wurde dieser Irrtum durch die Weigerung der Sarden sich den Neuerungen anzupassen und durch die sture Fortführung alter Traditionen.

Heute werden die inseleigenen Produkte weltweit geschätzt. Das Brot war und ist das Grundnahrungsmittel der Hirten und Bauern. Etwa hundert verschiedene Brotsorten gibt es auf Sardinien. Sehr beliebt ist das Pane Carasau, ein papierdünnes, knackiges Fladenbrot, dessen Teig mit dem Nudelholz hauchdünn und rund ausgerollt, in Leinen eingewickelt (wo er aufgehen kann) und im vorgeheizten Ofen auf einem breiten, glühenden Kastanienholzscheit gebacken wird.
 
Auch der Käse gilt als Grundnahrungsmittel: Zu allem was die Sarden essen, tischen sie auch Käse auf. Auch er wird heute noch nach alten Rezepten hergestellt.
 
Die Wahrung traditioneller Verarbeitungsmethoden unterstützt durch eine moderne Kellertechnik gilt auch für die Weinerzeugung. Vom Spitzenwein bis zum Tafelwein mit einer besonderen Geschmacksnote findet man hier alles. 

Was also zeichnet die gute sardische Küche aus? Der hohe Anspruch an die Frische und Güte der Zutaten. Einfache Rezepte verwandeln den spröden Charme der sardischen Grundnahrungsmittel in ein sinnliches Vergnügen, dem selbst Nordeuropäer nicht widerstehen.
 
Wer eine gemütliche Runde am Tisch mit Familie oder Freunden geplant hat, der kann doch mal eines unserer köstlichen Sammelrezepte ausprobieren: Ganz original, wie beim Kochen mit Sa Mammixedda!
 
 
Artischockenherzen mit Bottarga oder Pecorino arrosto als Vorspeise, dann ein Teller Gnocchetti Sardi, danach Käse aus der Barbagia, zu allem ein Glas kräftiger Cannonau, anschließend ein Gläschen Mirto und einen Espresso: Ein echtes sardisches Essen lässt sich auch daheim auf den Tisch zaubern, wenn man nur die nötigen Zutaten dafür hat.
Tipp:
Sind die Vorräte vom letzten Urlaub aufgebraucht? Oder konnte man im Billigflug von der Insel zurück kein Übergepäck mitnehmen? Das Beste von der Insel lässt sich übrigens auch bequem von zu Hause aus bestellen. Bei Tiposarda gibt es zum Beispiel einen Espresso La Tazza d'oro Gran Miscela, sardische Mini-Pasta Fregola oder Malloreddus, das Kultbier Ichnusa, einen Costera Cannonau DOC 2014, einen Perdera Monica IGT 2014 und Vermentino Costamolino 2016 DOC von Serdiana, außerdem das leckere papierdünne, knackige Fladenbrot Pane Carasau oder Pane Guttiau.  Viele weitere Spezialitäten gibt es auf der Homepage von Tiposarda!
 
 
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